Auf der Jagd nach dem Roten Apollo

Schmetterlinge faszinieren mich, seit ich Kind war. Die leuchtenden Farben und die scheinbare Zerbrechlichkeit geben ihnen den Anschein, etwas besonders Kostbares zu sein. Inzwischen weiß man, dass sie erstaunliche Leistungen vollbringen – so wandern einige Arten wie Distelfalter und Admiral über tausende von Kilometern von Afrika bis Nordeuropa und zurück. Aber das ist noch eine andere Geschichte.
Glücklich war ich damals, wenn ich eine besonders seltene Art aufgespürt hatte wie den Schwalbenschwanz oder den Segelfalter.

Ein Phantom aber blieb der Rote Apollo, der als einer der seltensten gilt und nur im Hochgebirge vorkommt. Vor einigen Jahren erfuhr ich von einem Tiroler Dorf, das mit seinem besonderen Reichtum an Schmetterlingen wirbt und den Roten Apollo quasi als Wappentier führt. Meine Suche dort war auf einer hoch gelegenen Magerwiese schnell erfolgreich. Seitdem führt mich mein Weg regelmäßig dorthin und in diesem Jahr erwischte ich einen besonders günstigen Tag zum Fotografieren: sonnig, aber kühl, so dass diese sonst sehr agilen Schmetterlinge öfter eine Ruhepause auf den Blüten einlegten. Hier eine kleine Galerie: